Der viel zu frühe letzte Weg eines geliebten Kindes ist unendlich schwer. Die Helfer der Malteser Kinderhospiz- und Familienbegleitdienste lassen Ihre Familie hier nicht allein. Sie begleiten Sie und Ihr schwerkrankes Kind in der letzten Phase des Lebens, im Sterben und darüber hinaus, durch Krankheit, Abschied und Trauer.
Menschenwürdig leben auch in der letzten Phase

Unheilbar erkrankte Kinder und Jugendliche und ihre Familien brauchen besondere Zuwendung. Wenn jeder Tag ist eine neue, unfassbar schwere Herausforderung ist, wenn Arztbesuche, Klinikaufenthalte und umfassende Pflege oft über Jahre hinweg die ganze Kraft und Energie des jungen Patienten und der Angehörigen beanspruchen, sind die Malteser da. Durch die Arbeit unserer Kinderhospiz- und Familienbegleitdienste erhalten Familien konkrete Hilfe bei der Bewältigung ihres zermürbenden Alltags.
Die Malteser können den Schmerz nicht nehmen, aber sie spenden Trost und Nähe und unterstützen die erschöpften Angehörigen, damit sie die Kraft haben, auch schöne und unbeschwerte Stunden mit ihrem Kind zu erleben. Sie haben ein offenes Ohr für die Sorgen und Ängste der verzweifelten Familie und kümmern sich um sie. So wollen wir helfen, dass das Leben bis zum Ende als sinnvoll und wertvoll erfahren werden kann, nach Möglichkeit in der vertrauten Umgebung.
Der sterbende Mensch im Mittelpunkt
Aus einer 900-jährigen Tradition der Zuwendung für todkranke und sterbende Menschen heraus sind die Malteser in der Not für Sie da. Wir beraten Familien, in denen schwerstkranke Kinder oder Jugendliche leben, begleiten Sie und Ihr sterbendes Kind und suchen mit Ihnen nach Möglichkeiten zur Entlastung. Mit Besuchen, Vorlesen, Spielen und Lernen, Zuhören und Schweigen stehen wir Ihrem Kind und Ihnen bei. Und wir helfen Ihrer Familie, sich auf den schweren Abschied und die Trauerarbeit vorzubereiten.
Für das Kind und seine verzweifelten Angehörigen sind die Begleitung und der Beistand der Malteser Kinderhospizhelfer unendlich wertvoll – und kostenlos. Die Malteser Kinderhospiz- und Familienbegleitdienste refinanzieren sich weitgehend aus Spenden und können unterhalten werden, weil sich so viele ehrenamtlich engagierte Helfer selbstlos und von Herzen für ihre Mitmenschen einsetzen. Weil Nähe zählt.


