Bei Unglücken leidet nicht nur der Körper, sondern auch die Seele. Wir helfen Betroffenen und ihren Angehörigen.

Hilfe für verletzte Seelen
Amoklauf, Zugunglück, Einsturz: Bei Katastrophen und Unglücken kümmern sich die Malteser nicht nur um die körperlichen Verletzungen. Auch die Seele leidet unter den Eindrücken und benötigt Erste Hilfe. Das Kriseninterventionsteam der Malteser steht den Betroffenen und ihren Angehörigen bei und bietet Ihnen eine Stütze in den schweren Stunden.
Schock und psychische Schäden
Schock oder Trauma können die Folgen eines besonders belastenden Erlebnisses sein, das sich tief in die Seele brennt. Kopfschmerzen, Albträume, Konzentrations- und Schlafstörungen treten oft erst Wochen später auf. Was mit diesen Symptomen anfängt, kann andauernde psychische Schäden zufolge haben. Damit es gar nicht so weit kommt, helfen die Malteser den Betroffenen und ihren Angehörigen direkt vor Ort, mit dem Erlebten umzugehen und es zu verarbeiten.
Für Opfer, Zeugen und Angehörige
Die ausgebildeten ehrenamtlichen Helfer stehen Menschen bei, die Opfer oder Zeuge eines Unfalls wurden oder die mit dem plötzlichen Tod eines geliebten Menschen konfrontiert werden. Sie kümmern sich um Eltern, deren Kind vermisst wird, und um Kinder, deren Eltern bei Unglücken verletzt oder getötet wurden. Sie lassen Menschen nicht allein, die Opfer einer Geiselnahme waren oder deren Angehörige entführt wurden.
Über den Einsatz des Kriseninterventionsteams entscheidet das vor Ort eingesetzte Führungspersonal von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Alarmierung erfolgt über die Leitstelle.


